In der Adventszeit die übliche Jagd nach den geeigneten Geschenken. Ich nehme mir jedes Mal vor, früh damit zu beginnen und dann laufe ich immer noch einen Tag vor Heiligabend rum und suche (seufz!).
Heiligabend: Der Baum ist zu groß. Trotzdem alles läuft glatt und es ist sogar noch Zeit für das Plätzchenbacken, das wir in der Adventszeit nicht geschafft haben.
Die Kinder sind hoch zufrieden mit ihren Geschenken und die Christmette ist sehr schön.
Der erste Weihnachtstag: Besuch sagte wegen Krankheit ab und wir haben unverhofft einen Tag zum Gammeln, nicht schlecht!
Dann in der Nacht zum zweiten Weihnachtstag (ca. 01:00 Uhr): Rums der Weihnachtsbaum fällt um, das Wohnzimmer ist voller Wasser und Tannennadeln. Die müde alte Frau hätte sich am liebsten scheiden lassen, die Kinder ertränkt und die Welt gesprengt. Statt dessen putzt sie mit Mann und Sohn die Bude und verweist den Baum des Hauses.
Ansonsten wird es ein netter zweiter Weihnachtstag mit Schwager, Schwägerin, Opa und niedlichr Nichte.
So viel zu Weihnachten 2009! Mal sehen welche Katastrophen uns Weihnachten 2010 erwarten, frohes Fest! :-)
Tja, wann hatte ich das letzte Mal Heimweh?
Hm, ich glaube, ich war dreizehn Jahre alt und mit meiner Schwester in Bulgarien mit einer Kindergruppe im Urlaub.
Unsere Mutter schickte uns jedes Jahr auf "Kinderlandverschickung" und wenn, die Betreuer nett waren, hatte ich Heimweh. Waren die Betreuer doof, war alles in Ordnung.
Meine These: Der gemeinsame Feind schweißte die Gruppe zusammen und es blieb keine Zeit für Heimweh.
Meine Tochter ist heute ins Schullandheim gefahren und hat "leider" eine sehr nette Lehrerin. Was bedeutet: Heimweh. Was auch bedeutet, dass nicht mal die "doofen" Jungs zum "Feindbild" taugen.
Na ja, am Freitag kommt sie wieder nach Hause und ich hoffe, sie wird dann trotz Heimweh eine schöne Zeit gehabt haben.
Jo! Heute morgen bin ich bewaffent mit etwas zum Trinken, einem Schirm und einem Buch zum Gesundheitsamt Düsseldorf glaufen. Mal "rasch" impfen lassen. Hatte mich schon auf eine Wartezeit eingestellt.
Dass die Leute aber im Innenhof auf dem Parkplatz Schlange standen, ließ mich ein wenig schlucken. Nach einer halben Stunde auf dem Innenhof endlich das Gebäude erreicht, nur um zu sehen, dass die Schlange drinnen ca. fünfmal so lang ist.
Na ja, hauptsache trocken und warm (Gott sei Dank ist es bis dahin draußen trocken geblieben). Netten Plausch mit einem jungen Vater angefangen und mit ihm über die Mitarbeiter im Gesundheitsamt gelästert.
Nach einer weiteren Stunde habe ich es bis zur Erfassung geschafft. Nachdem ich erfasst wurde, ist bei dem Mitarbeiter der Compi abgestürzt (ein böses Omen, oje).
Nach einer weiteren halben Stunde endlich in der Impfkabine und fünf Minuten später: geimpft!!!
So! Jetzt nur noch eine halbe Stunde im Ruheraum rumgelungert und dann war es vollbracht.
Tja, der Plan der Regierung: 30% der Bevölkerung sollen sich impfen lassen. Das wären in Düsseldorf ca. 200.000 Menschen. Ich wünsche den Mitarbeitern im Gesundheitsamt viel Spaß und Euch, die ihr willig seid, viel Geduld.
Ach ja, bisher keine Nebenwirkungen !
Sollten die sich noch einstellen, ihr erfahrt es hier. :-)
Letzte Woche war ich von Dienstag bis Freitag mit meinen Lieben in Berlin.
Warum erst Dienstag? Tja, Sohnemann musste noch zu einem wichtigen Fußballspiel am Montag (DFB-Pokal Fortuna Düsseldorf vs. HSV).
Warum Freitag schon zurück? Tja, Sohnemann musste abermals zu einem wichtigen Fußballspiel am Samstag (1. Bundesligaspiel Fortuna Düsseldorf vs. Paderborn).
Die Zeit zwischen diesen wichtigen Spielen haben wir also mit einer Reise nach Berlin überbrückt.
In Berlin wurde alles bestaunt, was nicht bei drei auf den Bäumen war, also:
Bundestag (inklusive Vortrag im Plenarsaal und Kuppel),
Siegessäule (285 Stufen! bei ca. 30 Grad),
Brandenburger Tor (ca. 4 km von der Siegessäule entfernt, gefühlt eher 100 km, wenn man in der Hitze zu Fuß die Strecke durch den Tiergarten bewältigt),
eine Fahrt auf der Spree (vorsicht bei hohen Temperaturen Sonnenbrandgefahr!),
Ku Damm (da stehen 'ne kaputte Kirche - Gedächniskirche - und zwei hässliche Nebengebäude -"Lippenstift und Puderdose"- drauf),
Rotes Rathaus (schöner Vorplatz mit prima Brunnen),
Alexanderplatz (nee ist der hässlich!),
Berliner Dom (acht Euro Eintritt!),
Pergamonmuseum (für mich das absolute Highlight!)
und die Haupstadtstudios von ARD und ZDF (im ZDF-Hauptstadtstudio kriegt man einen leckeren Vanilla Chai, hmm!).
Was wir sonst noch heimgesucht haben, fällt mir gerade nicht ein.
Eindrucksvoll in Berlin: die U-Bahn! Bei einem Takt von 5 min auf den Strecken, gab es quasi keine Wartezeiten (kann sich die Rheinbahn in Düsseldorf echt 'ne Scheibe von abschneiden!).
Ach ja, Geo-Caching! Sehr interssanten Cache gehoben, mussten aufpassen, dass man uns nicht gleich als Kofferbomber verhaftet.
Mein Fazit über Berlin: Berlin ist sicher eine Reise wert, aber dort leben, möchte ich nicht!
In diesem Sinne: Bis denne!
Jetzt ist es raus!
Ich bin die Zahnfee!
Habe meiner Tochter heute abend gestanden, dass ich immer die Geschenke unters Kissen lege, wenn sie einen Zahn verliert.
Heute hat sie wieder einen verloren und als den gierigen Blick in ihren Augen sah, habe ich ihr nur lapidar gesagt, dass ich die Zahnfee bin.
Nun ist Schluss mit Geschenken.
Meine Tochter blieb ganz cool und meinte, dass sie schon seit einiger Zeit so einen Verdacht gehabt hatte.
Und so lange es ein Geschenk gab, kann man seiner alten Mutter ja den Spaß lassen, sich zum Idioten zu machen.
Undankbare Rotznasen!
Tja, eigentlich ist er ja abgeschafft, der Sommerschlußverkauf. Aber trotzdem gehen die Leute immer dann Shoppen, wenn ich für mich und meine Lieben dringend etwas brauche und alles so schön günstig ist.
Heute war es mal wieder so weit und ich hatte Mann und Tochter dabei.
Mit zehn Jahren kann mein weiblicher Ableger schon shoppen wie eine Große und hat definitiv den besten Deal gemacht. Leider hat sie die schlimme Angewohnheit zu wachsen und laufend versuche, ich das ewig wachsende "Einfamilienhaus" mit Klamotten zu versorgen, damit sein Anblick bei seinem Mitmenschen kein Augenkrebs verursacht. Da kann ich bei ihr voll auf Mitarbeit zählen.
Bei unserem Erstgeborenen ist das schwieriger. Ihn kann ich nur schwer in die Stores schleifen. Man kann fast schon von Widerstand sprechen, aber was hilft's, auch er leidet an der "Krankheit" Wachstum umd muss ab und zu neu eingekleidet werden.
Naja, übermorgen noch mal mit dem Sohnemann und dann hat die liebe Seele Ruh'.
Also bis zum Winterschlußverkauf, den es ja auch nicht mehr gibt.
Zu Weihnachten wünschte mein Sohn sich Karten für das Spiel Leverkusen vs. Werder Bremen und den Wintrercup in Düsseldorf.
Dafür mussten natürlich die Karten besorgt werden und was muss ich sagen?!
Mein Sohn begleitete mich zum Tickeltschalter und kontrollierte seine Mutter und den (dieses mal sehr netten) Herrn.
Sonst kauft die "Alte" womöglich Karten für irgendein Schalke oder Bayern München- Spiel (bäh!)
Tja, so weit ist es nun gekommen.
So, das wollte ich schnell noch loswerden! Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch (wo immer IHR auch sein möget)!
Wir kennen das ja alle: Habe ich den Herd richtig ausgemacht? Das Licht ausgeschaltet? Die Haustür auch richtig abgeschlossen? Besser noch mal nachsehen und prüfen, vielleicht auch zweimal.
Aber wo bleibt der Kontrollzwang, wenn man ihn mal wirklich braucht?
Neulich habe ich Fussballkarten für meinen Sohn gekauft. Der nicht gerade überfreundliche Herr verpackte die Karten in einen Umschlag und Mama ging fröhlich nach Hause, Auftrag ausgeführt!
Dann kam der Tag des Spiels und mein Sohn stellte fest, die Karten waren für ein vorangegangenes Spiel (er leidet noch nicht unter dem Zwang, seine Mutter zu kontrollieren, kann aber jetzt wohl noch kommen.).
Wütend ruft Mutter die Hotline an und macht einen sehr freundlichen Mitarbeiter "zur Sau". Dieser bemüht sich um Ersatz und der Tag ist gerettet.
Die Konsequenz: ich werde wohl noch mehr, zu kontrollieren haben, seufz!!
Ja, heute bin ich vorerst zum letzten Mal mit einen Martinszug gegangen.
Vielleicht mal erst eine kurze Erläuterung für die Nicht-Katholen unter Euch: Sankt Martin war vor ca. 2000 Jahren ein römischer Söldner mit einem Helfersyndrom. Nachdem er mit einem armen Mann seinen Mantel teilte, wurde er von den Römern wegen Zerstörung von Militäreigentum verknackt.
Daraufhin schmiss Martinus (so hieß Sankt Martin bei den Römern!) die Karriere beim Militär.
Weil Jesus und seine Crew aber die Geschichte mit dem armen Mann so putzig fanden, durfte Martin predigen und hat dann Karriere in der Kirche gemacht. Er wurde Bischof von Tours.
So! Deswegen laufen im Rheinland jedes Jahr im November die Martinszüge (meist von den Grundschulen organisiert), bei denen die Kinder, bewaffnet mit selbsgebastelten Laternen, hinter einem Fake-Römer auf einem Pferd herlaufen. Danach sehen sie zu, wie dieser bei Feuerschein einem Fake-Armen-Mann eine Mantelhälfte zukommen lässt.
Nach den Martinszügen ist die Qual noch nicht zu Ende. Denn jetzt gehen die Kinder singen, sprich sie laufen in die Häuser und Geschäfte und singen so grausame Martinslieder, dass sie mit Süßigkeiten bedacht werden, damit sie aufhören und weiterziehen.
Selbst wir Evangelen, die mit Heiligen nix am Hut haben, nehmen an diesem Brauchtum teil.
Für mich endet diese Ära heute. Es waren elf Jahre und dann manchmal sogar zweimal. Der Trend ging zum Zweitkind und die Kindergärten haben eigene Martinszüge!
Fazit: Es war natürlich auch ganz nett und die Kinder hatten einen Mörderspass, aber für mich sind elf Jahre jetzt echt genug!!
Heute nacht kommt die Zahnfee zu meiner Tochter. Die bringt die tollsten Sachen und alles nur für einen ziemlich hässlichen Milchzahn.
Also Zahnfee, das wär kein Job für mich! Die ganze Nacht den Rotznasen die ausgefallen Milchzähne unterm Kissen wegklauen und dann auch noch für jeden das Passende Geschenk anschleppen, nee!
Also, manchmal frag' ich mich, wie die Zahnfee das alles schafft, und ob sie vielleicht Helfer hat ? :-)
on Weihnachten 2009